Zentrale Rolle in der Energiewende: der SüdOstLink

Der SüdOstLink ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt, das darauf abzielt, den Strom aus den windreichen Gebieten Norddeutschlands effizient in den Süden zu transportieren. Mit einer geplanten Gesamtlänge von etwa 540 Kilometern und einer Übertragungsleistung von 2 Gigawatt wird der SüdOstLink als Erdkabel-Stromtrasse in Gleichstromtechnik (HGÜ) realisiert. Diese Verbindung spielt eine zentrale Rolle in der Energiewende, indem sie die Versorgungssicherheit gewährleistet und zur Erreichung der Klimaziele beiträgt.

Die IFB Eigenschenk GmbH ist dabei im Abschnitt D3a des SüdOstLink-Projekts als Nachunternehmer für geologische Untersuchungen tätig und führt Eignungsprüfungen an Bodenmaterialien durch, um deren Verwendbarkeit als Verfüllmaterial in der Leitungszone zu beurteilen. Zusätzlich unterstützen unsere Mitarbeitenden die Baustoffprüfer der Baufirmen bei Einbauprüfungen und bieten weitere Prüfungen und Beratungen an, um die Qualität und Effizienz des Bauvorhabens sicherzustellen.

Leistungen

Standort

Bodenanalyse

Laborprüfung

Lösungsansatz

Die Projektbetreiber, 50Hertz (im Norden) und TenneT (im Süden), arbeiten daran, die Übertragungslücke zu schließen, die durch den Atomausstieg und den Rückgang der Kohlekraftwerke entsteht. Teile der Strecke sind bereits im Bau und sollen bis 2027 bzw. 2030 in Betrieb genommen werden, wodurch der Süden Deutschlands nachhaltig mit erneuerbarer Energie versorgt werden kann. Im Abschnitt D3a, der unter anderem von der IFB Eigenschenk GmbH betreut wird, sind geologische Untersuchungen und Eignungsprüfungen wesentliche Bestandteile des Vorhabens, um die Trasse optimal zu gestalten und zukunftssicher zu machen.

Besonderheiten

Die IFB Eigenschenk GmbH spielt eine wichtige Rolle im Abschnitt D3a des SüdOstLink-Projekts. Als Nachunternehmer im Gewerk „Geologische Untersuchungen“ für die Arbeitsgemeinschaft „ARGE SOL – D3a STREICHER – RÄDLINGER“ unterstützt sie die bauausführenden Firmen, Josef Rädlinger Bauunternehmen GmbH und MAX STREICHER GmbH & Co. KGaA. 

Um die Eignung von Bodenmaterialien als Verfüllmaterial in der Leitungszone zu bewerten, werden vor der Herstellung der Trasse durch Baggerschürfe entnommene Proben geprüft. Dabei werden Bodenkennwerte wie Körnungslinie, Wassergehalt, Korndichte, Proctordichte und vor allem Wärmeleitfähigkeit bestimmt. Diese Prüfungen sind entscheidend, um die Verwendbarkeit der Materialien sicherzustellen.

Darüber hinaus unterstützt die IFB Eigenschenk GmbH die Baustoffprüfer der Baufirmen bei Einbauprüfungen und führt diverse weitere Prüfungen, Untersuchungen und Beratungen auf Abruf durch. Alle diese Tätigkeiten sind entscheidend für die Qualitätssicherung und die Effizienz des Projekts.

Impressionen