Nachhaltiges Holzhochhaus in innovativer Hybridbauweise:
Der Bürokomplex in der Richard-Strauss-Straße 76 in München

Mit dem Bürokomplex an der Richard-Strauss-Straße 76 entsteht auf dem ehemaligen Siemens-Areal in München-Bogenhausen ein nachhaltig konzipiertes Holz-Hybrid-Gebäude. Das sogenannte TRIDEA (Trio am Denninger Anger) umfasst drei Gebäude: zwei Hochhäuser mit jeweils 100 m und 60 m Höhe sowie einen verbindenden 55 m hohen Riegelbau. Die Konstruktion kombiniert verschiedene Baustoffe und Bauweisen, darunter Holz, Holz-Hybrid, Stahlbeton, Spannbeton und Stahlverbund. Alle drei Baukörper stehen auf einem gemeinsamen dreigeschossigen Sockelbau mit Tiefgarage.

Dieser Bau vereint künftig hochwertige Büroflächen, Gastronomie, eine Kindertagesstätte sowie attraktive Dachterrassen - und setzt damit neue Maßstäbe für zukunftsorientiertes Bauen im urbanen Raum. Der gesamte Komplex wird barrierefrei gestaltet und ist dank Parklage, guter ÖPNV-Anbindung sowie Angeboten für Fahrrad- und E-Mobilität besonders nachhaltig und attraktiv.

Aufgrund der innerstädtischen Lage und der unmittelbaren Nachbarschaft zu sensiblen Nutzungen sind allerdings umfassende Maßnahmen erforderlich, um die Auswirkungen der Bauarbeiten auf die Umgebung zu minimieren und gleichzeitig einen reibungslosen Bauablauf sicherzustellen.

Leistungen

  • Baulärmprognosen für den Spezialtiefbau und baubegleitendes Lärmmonitoring an 5 Messpunkten

  • Baulärmprognosen für den Hochbau und baubegleitendes Lärmmonitoring an 5 Messpunkten

  • Windmonitoring zur Erfassung von Windgeschwindigkeiten auf der Baustelle

Lösungsansatz

Bereits in der Planungsphase wurden detaillierte Baulärmprognosen für den Spezialtiefbau und den späteren Hochbau erstellt. Dadurch konnten potenzielle Lärmbelastungen frühzeitig bewertet und geeignete Minderungsmaßnahmen festgelegt werden. Während der Bauausführung erfolgt ein kontinuierliches Lärmmonitoring an insgesamt fünf Messpunkten, damit die vorgegebenen Immissionsrichtwerte jederzeit überwacht und bei Bedarf baubegleitend optimiert werden können.

Ergänzend dazu wurde ein Windmonitoring installiert, um die vorherrschenden Windverhältnisse zu erfassen und die Messergebnisse sowie den sicheren Baustellenbetrieb zuverlässig zu bewerten. Durch die Kombination aus Prognosen und fortlaufender Überwachung kann die Einhaltung der Anforderungen an den Umwelt- und Nachbarschaftsschutz sichergestellt werden.

Besonderheiten

Die innerstädtische Lage des Projekts stellt hohe Anforderungen an den Immissionsschutz während der Bauphase. Durch kontinuierliche Lärmmessungen können die zulässigen Geräuschpegel während des Bauvorhabens überwacht werden. Ein fortlaufendes Windmonitoring liefert wichtige Informationen für die Baustellenabläufe und insbesondere für den sicheren Einsatz von Kränen und anderen Hebegeräten.

Die laufende Erfassung und Auswertung der Messdaten sorgen dafür, dass potenzielle Beeinträchtigungen frühzeitig erkannt und die Einhaltung der behördlichen Vorgaben sichergestellt werden können. Damit wird ein wichtiger Beitrag zu einem sicheren, effizienten und umweltverträglichen Bauablauf geleistet.

Impressionen