Leistungen
Standort
- Schallmessungen
- Beweissicherung mit Risskartierungen
Lösungsansatz
Seit 2022 wird das Dach des Dresdner Hauptbahnhofs erneuert – eine aufwendige Sanierung, die voraussichtlich bis Ende 2025 andauern wird. Da die Arbeiten stark von der Witterung abhängig sind, erfolgen sie jedes Jahr zwischen Februar/März und Oktober/November. Ziel des Projekts ist die Erneuerung der Dachhaut sowie die Sicherung und Abdeckung der Ablauftrichter.
Um dabei die Einhaltung der Immissionsrichtwerte zum Schutz der Anwohner sicherzustellen, zeichnet ein Schallmessgerät auf dem Dach regelmäßig Daten auf. Zudem werden am Dresdner Hauptbahnhof während der Bauarbeiten regelmäßige Beweissicherungen durchgeführt, um mögliche Schäden zu dokumentieren. Dies betrifft unter anderem die Außenfassaden des Bahnhofsgebäudes, Mieterräume, Laufwege, Giebelfassaden sowie die Tiefgarage am Wiener Platz, da dort ein Kran für die Dacharbeiten aufgestellt wurde. Da die Bauarbeiten jährlich pausieren, müssen Beweissicherungen wiederholt werden, um neu entstandene Schäden, die nicht durch die Baufirma verursacht wurden, korrekt zuzuordnen.
Besonderheit
Die Begleitung dieses Projekts ist besonders spannend, da regelmäßige Begehungen des Dachs für die Beweissicherungen und die Wartung des Schallmessgeräts notwendig sind. Dies ermöglicht dem Projektverantwortlichen Johannes Meyer einmalige Einblicke hinter die Kulissen des Bahnhofs. Ein weiteres Highlight ist der persönliche Bezug, denn für den gebürtigen Dresdner Mitarbeiter fühlt sich dieses Projekt wie ein echtes „Heimspiel“ an.
IFB Eigenschenk bringt eine umfassende Expertise für die baubegleitende Überwachung mit. Dank langjähriger Erfahrung im Monitoring sowie zahlreicher Referenzen im Bahnbau kann das Unternehmen schnell und flexibel auf regionale Anforderungen reagieren.
Das Projekt zur Dachsanierung des Dresdner Hauptbahnhofs zeigt eindrucksvoll, wie Technik, Präzision und Erfahrung Hand in Hand gehen, um Bauvorhaben professionell zu begleiten und erfolgreich umzusetzen.