Leistungen
Standort
Standsicherheitsnachweise
Beweissicherung
Zulässige Winkelverdrehung und Setzungen an Gebäuden
Lösungsansatz
Durch die bautechnische Beweissicherung wird sichergestellt, dass während der Bauarbeiten keine Schäden an bestehenden Strukturen entstehen. Dazu gehört die umfassende Hauszustandserfassung, bei der der aktuelle Zustand von Gebäuden und Bodenplatten dokumentiert wird. Diese Dokumentation des Ist-Zustandes ist entscheidend, um im Falle von Schäden nachweisen zu können, dass diese während der Bauarbeiten entstanden sind und nicht bereits vorhanden waren. Nach Abschluss der Erfassung werden die Grundrisspläne eingegeben, um eine vollständige und präzise Übersicht über die bestehende bauliche Situation zu gewährleisten. Das schafft Transparenz und vermeidet mögliche Konflikte, indem klare und nachvollziehbare Beweise bereitgestellt werden.
Besonderheiten
Gerade der Neubau des A26 Tunnels erfordert eine umfassende bautechnische Beweissicherung, da einige Gebäude aufgrund der minimalen Überdeckung über dem Tunnel einer besonderen Setzungssituation ausgesetzt sind. Diese Gebäude müssen hinsichtlich ihrer Verträglichkeit gegenüber zulässigen Setzungen untersucht werden, beispielsweise durch die Berechnung der Winkelverdrehungen.
Entlang der neuen Strecke befinden sich außerdem zahlreiche alte Bauten und neue Villen, die einer besonders aufmerksamen Beweissicherung bedürfen. Insgesamt müssen von IFB Eigenschenk etwa 400 Gebäude, darunter 200 Großgebäude, für die Beweissicherung erfasst werden, um während der Bauarbeiten entstandene Schäden klar nachweisen zu können.