A 26 Linzer Autobahn: Knoten Linz Hummelhof (A 7) - Anschlussstelle Donau Nord

Die A26 Linzer Autobahn verbessert die Verkehrslage in Linz und Umgebung erheblich. Sie entlastet das städtische Straßennetz, indem ein Großteil des Verkehrs auf die neue Autobahn verlagert wird. Auch Pendler aus dem westlichen Mühlviertel, insbesondere aus dem Bezirk Rohrbach, profitieren von der neuen Strecke. Rund 85 Prozent der Strecke, etwa vier Kilometer, verlaufen unterirdisch im Tunnel, und zwei Brücken ermöglichen die Überquerung der Donau und der Westbahn. IFB Eigenschenk begleitet das Projekt dabei mit einer zuverlässigen bautechnischen Beweissicherung.

 

Leistungen

Standort

Standsicherheitsnachweise

Beweissicherung 

Zulässige Winkelverdrehung und Setzungen an Gebäuden

Lösungsansatz

Durch die bautechnische Beweissicherung wird sichergestellt, dass während der Bauarbeiten keine Schäden an bestehenden Strukturen entstehen. Dazu gehört die umfassende Hauszustandserfassung, bei der der aktuelle Zustand von Gebäuden und Bodenplatten dokumentiert wird. Diese Dokumentation des Ist-Zustandes ist entscheidend, um im Falle von Schäden nachweisen zu können, dass diese während der Bauarbeiten entstanden sind und nicht bereits vorhanden waren. Nach Abschluss der Erfassung werden die Grundrisspläne eingegeben, um eine vollständige und präzise Übersicht über die bestehende bauliche Situation zu gewährleisten. Das schafft Transparenz und vermeidet mögliche Konflikte, indem klare und nachvollziehbare Beweise bereitgestellt werden.

Besonderheiten

Gerade der Neubau des A26 Tunnels erfordert eine umfassende bautechnische Beweissicherung, da einige Gebäude aufgrund der minimalen Überdeckung über dem Tunnel einer besonderen Setzungssituation ausgesetzt sind. Diese Gebäude müssen hinsichtlich ihrer Verträglichkeit gegenüber zulässigen Setzungen untersucht werden, beispielsweise durch die Berechnung der Winkelverdrehungen. 

Entlang der neuen Strecke befinden sich außerdem zahlreiche alte Bauten und neue Villen, die einer besonders aufmerksamen Beweissicherung bedürfen. Insgesamt müssen von IFB Eigenschenk etwa 400 Gebäude, darunter 200 Großgebäude, für die Beweissicherung erfasst werden, um während der Bauarbeiten entstandene Schäden klar nachweisen zu können.

Impressionen