Zittau sinkt – moderne und präzise Messverfahren machen die Bodenbewegungen sichtbar

Im Zuge der anhaltenden Grundwasserabsenkung durch den auf polnischem Staatsgebiet betriebenen Braunkohlentagebau Turów kommt es seit Jahren zu messbaren Bodenbewegungen im Raum Zittau. Diese Setzungen betreffen das gesamte Stadtgebiet und liegen derzeit bei rund 3 mm pro Jahr. Um die Auswirkungen auf Infrastruktur, Gebäude und technische Anlagen zuverlässig beurteilen zu können, ist eine kontinuierliche und hochpräzise Beobachtung zwingend erforderlich.

Der zuständige Auftraggeber hat daher die umfassende Überwachung und Auswertung der Bodenbewegungen beauftragt. Das sogenannte Reviernivellement im Stadtgebiet Zittau wird dabei durch das Ingenieurbüro IFB Eigenschenk in Freital mit Unterstützung aus Deggendorf durchgeführt. 

Die Messungen beinhalten:

  • 45 km Doppelnivellement im April/Mai 2026

  • 130 Höhenbolzen, die mittels Präzisionsnivellement kontrolliert werden

  • Insgesamt 90 km Nivellierstrecke, die wir gemeinsam mit unseren Fachkräften aus Deggendorf bearbeiten

  • Nutzung eines speziell eingerichteten Höhenfestpunktfelds

Nivelliergerät am historischen Marktplatz in Zittau

Die komplexen geodynamischen Veränderungen im Raum Zittau zeigen eindrücklich, wie entscheidend präzise Vermessungs- und Monitoringverfahren für eine belastbare Bewertung von Bodenbewegungen sind. Gerade bei langfristigen Setzungsprozessen, wie sie durch die Grundwasserabsenkung im Umfeld des Tagebaus Turów entstehen, kommt es auf höchste Messgenauigkeit, methodische Erfahrung und eine zuverlässige Auswertung an.

Braunkohletagebau Turów in Polen
Der polnische Braunkohletagebau Turów

Mit unseren spezialisierten Dienstleistungen im Bereich Vermessung (Ingenieurvermessung vom Spezialisten IFB Eigenschenk - IFB Eigenschenk GmbH) stellt IFB Eigenschenk genau diese Expertise bereit.

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