Pfahl-Integritätsprüfung („Low-Strain-Methode“)

Die Pfahl-Integritätsprüfung nach der „Low-Strain-Methode“ ist ein bewährtes, zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Beurteilung der Qualität, Kontinuität und Geometrie von Bohrpfählen. Als erfahrener Partner im Bereich Geotechnik und Spezialtiefbau führt IFB Eigenschenk diese Untersuchungen im Rahmen der baubegleitenden Qualitätssicherung und Fremdüberwachung gemäß den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) durch.

Was ist die „Low-Strain-Methode“?

Die „Low-Strain-Methode", auch Pfahl-Integritätsprüfung oder Hammerschlagmethode genannt, dient der zerstörungsfreien Überprüfung von Bohrpfählen und anderen Tiefgründungselementen. Durch einen leichten Impuls am Pfahlkopf wird eine Schallwelle erzeugt, die sich entlang des Pfahls ausbreitet. Reflexionen dieser Welle werden gemessen und ausgewertet, um Rückschlüsse auf den Zustand des Pfahls zu ziehen.

So funktioniert die Pfahl-Integritätsprüfung

Nach der Vorbereitung des Pfahlkopfes wird ein Sensor auf der geschliffenen Oberfläche positioniert. Ein spezieller Hammer erzeugt einen definierten Stoßimpuls, dessen Ausbreitungs- und Reflexionsverhalten durch einen hochempfindlichen Messwertaufnehmer erfasst wird.

Die Messdaten werden direkt digital aufgezeichnet und zu Geschwindigkeits-Zeit-Verläufen verarbeitet. Anhand dieser Signale können Aussagen getroffen werden über

  • die Integrität und Homogenität des Pfahls
  • mögliche Querschnittsänderungen oder Fehlstellen
  • die Wellengeschwindigkeit im Beton
  • die Pfahllänge anhand der Fußreflexion
  • Veränderungen der Pfahlimpedanz
Pfahlintegritätsmessung nach Low-Strain-Methode an einem Ortbetonpfahl auf der Baustelle

Welche Auffälligkeiten können erkannt werden?

Die Low Strain Prüfung ermöglicht die Erkennung von 

  • Querschnittsverringerungen oder Einschnürungen
  • Querschnittsvergrößerungen
  • Materialinhomogenitäten
  • Verdichtungs- oder Dichteunterschieden
  • Hinweisen auf Fehlstellen oder Unterbrechungen im Pfahlkörper
  • Abweichungen der tatsächlichen Pfahllänge

Die Methode liefert wertvolle Informationen zur Qualität des Pfahls, ermöglicht jedoch keine direkte Aussage über dessen Tragfähigkeit. Im Rahmen der Qualitätssicherung und Überwachung von Pfahlgründungen dient sie jedoch als bewährtes Instrument zur frühzeitigen Erkennung möglicher Unregelmäßigkeiten oder Schäden.

Ihre Vorteile mit der Pfahl-Integritätsprüfung

  • Zerstörungsfreie Prüfung ohne Eingriff in die Konstruktion
  • Schnelle Durchführung direkt auf der Baustelle
  • Wirtschaftliche Kontrolle großer Pfahlmengen
  • Früherkennung möglicher Mängel
  • Hohe Aussagekraft zur Pfahlkontinuität und -qualität
  • Anerkanntes Verfahren der geotechnischen Qualitätssicherung 
Gründungsbaustelle mit Bewehrungskörben für Ortbetonpfähle

Qualitätssicherung mit IFB Eigenschenk

Mit modernster Messtechnik, qualifizierten Sachverständigen und umfangreicher Erfahrung im Bereich Tiefgründungen unterstützt IFB Eigenschenk Bauherren, Planer und ausführende Unternehmen bei der zuverlässigen Beurteilung von Bohrpfählen und Spezialgründungen.

Sie benötigen eine Pfahl-Integritätsprüfung?

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