Umwelt

Raumluftuntersuchung

 
 



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Der Mensch kommt drei Wochen ohne Nahrung, drei Tage ohne Wasser, aber nur drei Minuten ohne Luft aus!

Bei diesem Vergleich ist für jeden erkennbar, wie sauber doch die uns umgebende Luft sein sollte.
Es wird immer von Luftverunreinigung durch den Verkehr oder durch Kraftwerke berichtet. Wie sieht es denn in unseren eigenen vier Wänden aus? Gerade weil in unseren Breiten die meisten Menschen über 80 % der Tageszeit in Innenräumen verbringen, sollte auf ein gesundes Raumklima geachtet werden.

Die Schadstoffpalette von Innenraumverunreinigungen ist breit gefächert. Sie beginnt bei A wie Asbest und endet bei Z wie Zygomyceten (Schimmelpilze). Nicht alle Schadstoffe besitzen einen typischen Geruch, an welchen sie für uns erkennbar sind. Oft werden sie vom Menschen nicht wahrgenommen, was zu irreversiblen Schäden bis hin zu chronischen Vergiftungen führen kann.

So ist die Bausubstanz vieler alter Häuser heute noch mit Schadstoffen belastet. Dabei können Holzbauteile auf Speichern, Holzverkleidungen oder -decken aus den 1960er und 1970er Jahren noch Rückstände an Lindan, DDT oder PCP aus der Behandlung mit Holzschutzmittel enthalten. Ihr damaliger Einsatz ist mittlerweile verboten.

Die Innenraumluft kann auch im täglichen Umgang im Haushalt beispielsweise durch die Verwendung von Backofenspray, Teppichschaum, Lacke und Farben belastet werden. Des weiteren löst zu feuchte Luft und verminderter Luftaustausch durch verstärkte Dämmung von Fenster und Türen ebenfalls gesundheitliche Beschwerden aus.

Unangenehme Raumluft ist vielen Büroangestellten bekannt. Durch das Ausdünsten von Arbeitsgeräten, Wandfarben, der Einrichtung und zu trockener Luft klagen Mitarbeiter oft über Symptome, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen. Sind außerdem schlecht gewartete Klimaanlagen vorhanden, welche als Brutstätten für Keime dienen, vergrößern sich die Probleme.

Das Auftreten von solch unspezifischen Beschwerden oder Belästigungen ist als Sick Building Syndrom bekannt.
Zu den Symptomen zählen:
Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen
tränende und brennende Augen,
Hautreizungen (trockene Haut, Ausschlag, Brennen)
Halskratzen, Heiserkeit

Damit uns die Luft, die wir atmen nicht krank macht, ist es bei begründetem Verdacht ratsam, die Qualität der Raumluft durch einen Fachmann überprüfen zu lassen. In Zusammenarbeit mit dem Arzt Ihres Vertrauens erfolgt die umfassende Lösung Ihres Problems.